Nürnberg – Die Tucher Privatbrauerei stellt ihr neues Festbier vor. Der Volksfestplatz zeigt erste Konturen des nahenden Frühlingsfestes. Und die Sonne scheint. Das Frühlingsfest kann kommen.
Traditionelle Bierprobe läutet Volksfest-Saison ein
Eigens gebraut wurde das Tucher Festbier für das Frühlingsfest. Im Wirtshaus Albrecht wurde mit der traditionellen Bierprobe die Volksfestzeit feierlich eröffnet. Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König zapfte dabei mit wenigen gezielten Schlägen das erste Fass Tucher Festbier an. Die anwesenden Gäste zeigten sich überzeugt: Das diesjährige Festbier macht bereits jetzt Lust auf das kommende Nürnberger Frühlingsvolksfest.
Eine feste Tradition bleibt auch das speziell eingebraute Tucher Festbier, das exklusiv während des Volksfests ausgeschenkt wird. Mit seinem malzbetonten, würzigen Geschmack, der goldgelben Farbe sowie seiner ausgewogenen und reinen Brauart steht es sinnbildlich für die Braukunst der Tucher Braumeister und rundet die besondere Atmosphäre des Festes ab.
Übrigens, der Bierpreis: Wie alle wissen, gibt es am Volksfest keinen „verordneten“ Bierpreis, der für alle gilt. Ein Richtwert ist seit jeher die Maß Tucher Festbier im Festzelt Papert: Sie kostet 11,90 Euro. Die „Halbe“ im Stad’l kostet 6,- Euro. Und mit diesem stabilen Preis liegt das Frühlingsfest deutlich unterhalb der Bierpreise auf anderen Festplätzen in der der Region.
Es wird aufgebaut
Dr. Archibald, die ehemalige Geisterbahn mit ganz neuem Fahrerlebnis nimmt Gestalt an. Gut zehn von insgesamt 30 Transportern sind in Nürnberg angekommen und fachmännisch entladen worden. Der aus Bonn stammende aber in München residierende Schausteller Roland Barth überwacht den Aufbau seines spektakulären Fahrgeschäfts Dr. Archibald. Und erzählt nebenbei von den Tücken seines Geschäftes: Allein die gestiegenen Spritpreise seit dem Irankrieg schlagen mit gut 10.000 Euro zusätzlich zu Buche, Kosten, die ich bei der Kalkulation nicht absehen konnte und nun auch nicht weitergebe, also selbst tragen muss“, erklärt er.
Für die Nürnberger Frühlingsfestbesucher steht das Vergnügen im Vordergrund: Sie genießen ein ganz spezielles virtuelles Fahrerlebnis. Man fährt zwar im Wagen durch das Innenleben dieser ehemaligen Geisterbahn, doch was man erlebt, sieht, spürt, das wird dem Gehirn durch die Informationen über eine VR-Brille vermittelt und eröffnet ungeahnte animierte Erlebniswelten. Im Bild sehen Sie Firmeninhaber Roland Barth bei Aufbau.
Eher klassisch ist, was man sieht und spürt, im benachbarten Riesenrad. Ein grandioser Blick über Stadt und Volksfest. Das Rad steht, die Gondeln werden gerade ausgepackt und eingehängt. Der Inhaber, ein bekannter Name: Rudolph Barth, der Bruder vom Archibald-Besitzer.
Ums Eck hat Gigerlas Lössel sein Zelt schon aufgestellt. Die Familie ist heuer seit 99 Jahren mit ihrem Festzelt in Nürnberg zu Gast, ein reisendes Wirtshaus mit moderner Servicequalität und althergebrachten Leckereien: Grillhax’n und Hendl, selbstgemachte Brauwürste und Salate…
Direkt am Eingang haben die Familien Dinkel und Förster ihren Franken Stad’l aufgebaut, mit zweistöckigem Holzhaus, Terrasse und Biergarten. Hier werden zahlreiche Sonderveranstaltungen stattfinden. Auf dem Foto: Robert Förster, Schausteller und Gastronom am Frühlingsfest.
Beim Gang über den sich erst allmählich füllenden Platz, kommt man auch beim Festzelt Papert vorbei, das beim Frühlingsfest wieder am angestammten Platz steht. Auch ein Wiederkehrer ist der kleine Kioskwagen Ten4You Coffee, wo es bereits jetzt Kuchen, belegte Brötchen, Krapfen, Kaffee und Getränke zu kaufen gibt. Der Imbiss versorgt Schausteller und Besucher, von 7 bis 14 Uhr, wenn das Volksfest noch geschlossen ist. Im Bild: Tochter und Mama, Dilara und Nazli betreiben den Kiosk am Volksfestplatz.
Termine:
- Feierliche Eröffnung des Nürnberger Frühlingsfestes am 4.4. um 17 Uhr im Festzelt Papert