DDR-Stimmungsbild zum 100. Geburtstag von Erich Honecker ZDFinfo mit mehrstündiger Themenstrecke am Wochenende

Mainz (ots) – Erich Honecker, ehemaliger Staatsratsvorsitzender der DDR, wäre am 25. August 2012 100 Jahre alt geworden. ZDFinfo bietet aus diesem Anlass am kommenden Wochenende jeweils eine Themenstrecke – ein DDR-Stimmungsbild – über drei Stunden. Den Anfang macht am Samstag, 25. August 2012, 21.00 Uhr, die aktuelle Ausgabe von “ZDF-History”. Guido Knopp präsentiert in “Die unglaublichsten Geschichten der DDR” Absurditäten, mit denen sich die Menschen in der DDR arrangierten, und zeigt, welche Blüten die deutsche Teilung mitunter trieb.

Von 21.45 Uhr an schildert die zweiteilige Dokumentation “Flucht in die Freiheit” von Jörg Müllner, was Menschen alles auf sich nahmen, um aus der DDR zu fliehen: Sie sprangen über Stacheldraht, fälschten Pässe, riskierten ihr Leben im Todesstreifen, kaperten U-Bahnen – einer stahl sogar einen Panzerwagen, um die Mauer zu überwinden. Nachdem das SED-Regime in der Nacht zum 13. August 1961 in Berlin die Sektorengrenzen zum Westen geschlossen hatte, versuchten Tausende die Absperrungen zu überwinden und in den Westen zu fliehen. Über 28 Jahre lang war die Mauer das Symbol der deutschen Teilung.

Um 23.15 Uhr zeigt die ZDF-History-Ausgabe “Spitzel in der Synagoge – Die DDR und die Juden” mit bislang nicht gezeigten Dokumenten, dass es in der DDR weitaus mehr Judenfeindlichkeit gab als bisher bekannt.

Die Dokumentarreihe “Goodbye DDR” fasst am Sonntag, 26. August 2012, von 5.30 Uhr an die DDR-Geschichte von der Staatsgründung 1949 bis zum Mauerfall 1989 zusammen: Der erste Teil “Ulbricht und der Anfang” von Peter Hartl und Henry Köhler beschreibt die ausgeprägte Solidarität der Menschen ebenso wie die Terrorpraktiken der Stasi, den Stolz auf sportliche Glanzleistungen und den Frust wegen der katastrophalen Wirtschaftslage, den anpassungsfähigen Pragmatismus und den bitter enttäuschten Idealismus.

Im zweiten Teil “Mielke und die Freiheit” von Steffen Bayer und Jürgen Ast (6.15 Uhr) geht es um den Mann, der 32 Jahre lang als Minister für Staatssicherheit die Geschichte des zweiten deutschen Staates prägte. Er diente Ulbricht und Honecker, sicherte ihre Macht und konspirierte bei ihrem Sturz. Der Stasi-Chef und sein Ministerium bestimmten, wer ein Staatsfeind war und wer nicht, wer bespitzelt, wer verhaftet, verurteilt oder im Einzelfall sogar “liquidiert” werden sollte. Mielkes unanfechtbare Stellung fußte auf der Maxime “Wissen ist Macht”. Sein wichtigstes Ziel: die Verhinderung von Opposition und Flucht. Sein größter Feind: der Freiheitswille der Menschen. Die zwei Sendungen “ZDF-History” vom Vortag werden direkt im Anschluss an die Dokumentarreihe wiederholt.

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