Mrz 06 2012

Uniscon: "Post-Privacy ist kein Thema mehr. …

” Niemand kann bei unserer versiegelten Wolke mitlesen. Nicht der Staat, nicht die Online-Analyse-Firmen, ja auch wir nicht.” Das versprach Dr. Ralf Rieken, CEO der Uniscon GmbH, auf der diesjährigen CeBIT bei einer Pressekonferenz des Münchner Unternehmens. Er präsentierte die Basistechnologie Sealed Cloud. Mit ihr lässt sich “das Ausspionieren von Daten verhindern.”, erklärt der Silikon-Valley-Erfahrene. Trotz der bei allen
Anbietern üblichen Sicherheitsmaßnahmen, die vor Angriffen von außen schützen, höre man doch fast täglich von irgendwelchen Datenskandalen. Das liege unter anderem daran, so Rieken, dass “das Risiko des Missbrauchs vor allem in den internen Prozessen begründet sei.”

Da die Betreiber eines Cloud Data Centers Zugriff auf die darin befindlichen Server und somit Einblick in die Daten seiner Kunden hätten, vermieden viele Manager zu Recht die Auslagerung von unternehmenskritischen Diensten und Daten wie eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers zeigt. Deshalb gilt “natürlich für einen Web Privacy Service”, wie Rieken eine Internet-Datenschutz- Anwendung nennt: Man muss auf den Schutz der Daten vertrauen können. Die Sealed Cloud gewährleiste, “dass selbst Systemadministratoren niemals auf Kunden-Daten zugreifen können.” Dies garantiere eine verschlüsselte Übertragung, eine ebenso codierte Datenbank und zu guter Letzt die versiegelte Verarbeitung. Ersteres sei mittlerweile Standard bei den Cloud-Anbietern. Das Zweite mache diese Dienste besonders “sicher”, aber erst die versiegelte Verarbeitung “gibt den Kunden die Kontrolle über ihre Daten zurück”, erklärt der Unternehmer.

Somit würden sie unabhängiger davon, wie sich die Gesetzgebung im Bereich “Datenschutz im Internet” in den nächsten Jahren entwickle. Zudem sei die strafrechtliche Verfolgung auf dem Rechtsweg mit der von den Sicherheitsexperten entwickelten Technologie ohne Datenschutzverletzung möglich.

Eine erste Anwendung, die auf einer Sealed Cloud beruht – ID|GARD – ermöglicht es auf legale Weise anonym zu surfen. Dabei könne man ganz einfach Datensparsamkeit und -vermeidung üben wie es Datenschützer fordern.

Mit dem Projekt Sealed Cloud gewann Uniscon letztes Jahr gemeinsam mit dem Fraunhofer Einrichtung für angewandte und integrierte Sicherheit in der Informationstechnik (AISEC) und der SecureNet GmbH den Technologiepreis “Trusted Cloud” des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Dieses Konsortium treibt nun die Weiterentwicklung und Standardisierung der Basistechnologie voran, um sie im Anschluss vorrangig kleinen und mittleren Unternehmen zur Verfügung zu stellen.

Über die Uniscon universal identity control GmbH:

Uniscon – The Web Privacy Company – entwickelt und betreibt technische Lösungen zur sicheren, bequemen Nutzung des Internets bei gleichzeitigem Schutz der Privatsphäre der User. Uniscons Web Privacy Service ID|GARD (www.idgard.de), basiert auf der weltweit patentierten Sealed Cloud Technologie. Mit Sealed Cloud hebt die Firma den Datenschutz für Cloud Computing und Web Services auf eine neue Ebene. Hier werden die Daten in der Cloud geschützt, so dass selbst der Betreiber des Portals keinen Zugriff auf die Daten seiner Kunden hat.
Neben der Nutzung für ID|GARD wird die Sealed Cloud Technologie durch ein von Uniscon geführtes Konsortium mit Fraunhofer AISEC und SecureNet GmbH im Rahmen der Trusted Cloud Initiative des BMWi zur generellen Nutzung durch die deutsche Industrie weiter entwickelt.
Der Firmensitz befindet sich im Münchener Technologiezentrum

Uniscon GmbH
Markus Kieslich
Agnes-Pockels-Bogen 1
80992 München
presse@uniscon.de
089 38 153 87 60
http://www.uniscon.de

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