SOLCOM

Spezialist für externe Projektunterstützung im IT- und Engineering-Bereich: SOLCOM.

Reutlingen, 18. Juni 2012. – Knapp die Hälfte der Freien Mitarbeiter im IT-Dienstleistungssektor rechnet 2012 mit einem stagnierenden Markt, allerdings auf hohem Niveau. Das ist ein Ergebnis der soeben erschienen SOLCOM-Marktstudie “Ausblick auf den Projektmarkt 2012″. Dafür hat der IT-Personaldienstleister zwischen Januar und April 6.851 Abonnenten seines Online Magazins befragt, wie sie, rückblickend auf 2011, ihre generelle Auslastung beurteilen. Gleichzeitig wurden sie um ihre Einschätzung des laufenden Geschäftsjahrs 2012 gebeten. Die Studie stellt die aufschlussreichen Ergebnisse der Auswertung von 276 Teilnehmern zur Verfügung.

Stagnation auf hohem Niveau

Die für 2012 von 48,2 Prozent der Teilnehmer prognostizierte Marktstagnation, bis hin zu erwarteter Schrumpfung, stehen in scharfem Gegensatz zu den vorjährigen optimistischen Wachstumsprognosen von 71,2 Prozent für 2011, also knapp 20 Prozent mehr als heute. Rückblickend lag 2011 die persönliche Auslastung mit 72,8 Prozent denn auch im oberen Kapazitätsviertel (76 – 100 Prozent).

Honorarerwartungen gedämpft

Analog zur aktuellen pessimistischen Wachstumsschätzung von 51,8 Prozent für 2012 bleiben die Studienteilnehmer vorsichtig, was ihre persönliche Auslastung in 2012 angeht: 12,3 Prozent erwarten eine geringere Auslastung in diesem von Wachstumsraten jahrelang gekennzeichneten Markt. Im Vergleich zum Vorjahr verdoppelte sich mit 15,6 Prozent die pessimistische Erwartung sinkender Honorare.

Wachstumsbranche Automobil

Die größten Marktchancen bieten 2012 vermutlich stark wachsende Themenbereiche wie Cloud Computing (43,9 Prozent), Business Intelligence (42,0 Prozent) und SAP (40,2 Prozent). Unter den Wachstumsbranchen gibt es neben den Klassikern Telekommunikation, Pharma/Gesundheit und Finanzen einen neuen Spitzenreiter: Die Automobilindustrie erscheint 36,3 Prozent der Studienteilnehmer als die Branche mit den besten Zuwachsraten für Freie Mitarbeiter im IT-Projektgeschäft.

Zusammenfassend lässt sich die vermutete Entwicklung als leichte Marktstagnation auf nach wie vor hohem Niveau beschreiben, bei gleichzeitig stärkerer persönlicher Auslastung der bestqualifizierten und damit am stärksten nachgefragten Freien Mitarbeiter im oberen Kapazitätsviertel.

Frage 1: Wie gut war Ihre Projektauslastung 2011?

Der Mangel an Experten im IT- und Engineering-Umfeld machte sich in 2011 erneut bemerkbar. Der positive Trend des Vorjahres verstärkte sich vor allem am oberen Ende der Skala. Gaben in der letztjährigen Befragung noch 63,1 Prozent der Teilnehmer an, zwischen 76 Prozent und 100 Prozent ausgelastet zu sein, so waren es in diesem Jahr nur noch 41,7 Prozent. Dahingegen verdreifachte sich nahezu der Anteil derer, die eine Auslastung von mehr als 100 Prozent angaben. Die Werte unterhalb der Auslastungsgrenze von 75 Prozent blieben trotz leichter Schwankungen nahezu identisch zur Auswertung vom Vorjahr.

Frage 2: Der IT-Projektmarkt wird 2012 im Vergleich zum Vorjahr…

Nachdem die Einschätzungen bezüglich der Entwicklung des Projektmarktes in 2010 und 2011 deutliche Tendenzen nach oben aufgezeigt hatten, fallen die Prognosen der Umfrageteilnehmer für 2012 pessimistischer aus. Lediglich 51,8 Prozent aller Befragten erwarten ein Wachstum. Das entspricht einem Verlust von knapp 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für eine Stagnation sprachen sich 40,6 Prozent aus, 14 Prozent mehr als noch in 2011. 7,6 Prozent gehen davon aus, dass der Markt sich verkleinern wird – der Wert hat sich gegenüber der letztjährigen Befragung somit mehr als verdreifacht.

Frage 3: Die Stundensätze werden 2012…

Die Tendenz in der vorangehenden Fragestellung spiegelt sich auch bei den Stundensätzen wieder. Während der Anteil der Studienteilnehmer, die gleich bleibende Stundensätze erwarten, nur marginal zurückging, verdoppelte sich der Wert in Bezug auf sinkende Stundensätze gegenüber dem Vorjahr auf 15,6 Prozent der Grundgesamtheit. 44,9 Prozent gehen hingegen von steigenden Einnahmen aus, 5,1 Prozent weniger als noch in 2011.

Frage 4: Wie beurteilen Sie Ihre persönlichen Projektchancen für 2012?

Rund die Hälfte (51,1 Prozent) der befragten Teilnehmer schätzt ihre persönliche Aussicht auf ein Projekt unverändert ein. Dennoch ist auch bei dieser Fragestellung ein klarer Abwärtstrend erkennbar. Lediglich 36,6 Prozent (minus 13,4 Prozent im Vergleich zu 2011) gehen von besseren Chancen auf ein Projekt aus, dagegen erwarten 12,3 Prozent dieses Jahr eine schlechtere Auftragslage (plus 7,1 Prozent im Vergleich zu 2011).

Frage 5: Welche Themen / Bereiche bieten Ihrer Meinung nach die größten Marktchancen in 2012? (Mehrfachnennungen möglich)

Bei dieser Fragestellung waren Mehrfachnennungen so¬wie zusätzliche Freitextantworten möglich. Die meisten Teilnehmer gehen davon aus, dass die größten Marktchancen 2012 thematisch im Bereich Cloud Computing (43,9 Prozent) sowie Business Intelligence (42 Prozent) liegen, dicht gefolgt von SAP (40,2 Prozent). Deutlich abgeschlagen folgen auf den Plätzen 4 bis 7 die Themen Virtualisierung (32,3 Prozent), Prozessmanagement (29,4 Prozent), Internet beziehungsweise weborientierte Architektur (26,8 Prozent) und Mobility (25,7 Prozent). Die letzten Ränge belegen nach Einschätzung der Teilnehmer Unified Communications (8 Prozent) sowie Green IT (6,5 Prozent) und Skalierbarkeit (5,8 Prozent). Die Möglichkeit, Freitextantworten zu hinterlegen, wurde lediglich marginal genutzt und wird aus diesem Grund nicht gesondert ausgeführt.

6. Welche Branchen, glauben Sie, werden 2012 am stärksten wachsen? (Mehrfachnennungen möglich)

Bei dieser Fragestellung waren Mehrfachnennungen so¬wie zusätzliche Freitextantworten möglich. Die Mehrheit der befragten Teilnehmer sieht mit 36,3 Prozent die Automobilbranche an erster Stelle, gefolgt von Telekommunikation (29,7 Prozent), Pharma (27,5 Prozent) und Gesundheit (27,2%). Im oberen Mittelfeld befinden sich unter anderem die Bereiche Finanzen (25 Prozent) und Investitionsgüter (23,6 Prozent). Die Energiebranche, die sich im letzten Jahr mit 39,6 Prozent auf Platz 3 befand, rutscht in der diesjährigen Umfrage auf Platz 10 mit gerade einmal 18,8 Prozent. Auf die letzen drei Plätze verwiesen die Teilnehmer die Elektronikbranche (9,6 Prozent), den öffentlichen Sektor (7,5 Prozent) und das Bildungswesen (2,1 Prozent). Freitextantworten wurden nicht abgegeben.

Komplette Umfrage / Marktstudie: https://www.solcom.de/downloads/SOLCOM_marktstudie_ausblick_2012_web.pdf

Mehr Informationen: www.solcom.de

Druckfähiges Bildmaterial finden Sie unter: www.solcom.de/de/download.aspx

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Über SOLCOM:

SOLCOM ist Spezialist für externe Projektunterstützung im IT- und Engineering-Bereich. Das Unternehmen zählt zu den führenden Unternehmen bei der Besetzung von Projekten mit qualifizierten IT-Experten und Ingenieuren. Kunden von SOLCOM sind national und international agierende Top-Unternehmen.

Auf Basis eines qualitätsgesicherten Expertenpools mit über 35.000 hochqualifizierten Spezialisten und seit 1994 gesammelter Erfahrung ist SOLCOM in der Lage, Spezialisten für alle Branchen und Technologien sowie für jede Position zur Verfügung zu stellen. Das Leistungsspektrum reicht von der partiellen Unterstützung über die Bereitstellung ganzer Expertenteams bis zum umfassenden “Third Party Management”. Die Arbeit von SOLCOM zeichnet sich vor allem durch Geschwindigkeit, Präzision und Marktübersicht aus. Bis dato hat das Unternehmen mehrere Tausend Projekte erfolgreich besetzt. Geschäftsführer von SOLCOM ist Dipl.-Kfm. Thomas Müller, Sitz des Unternehmens ist Reutlingen.

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