Pegah Ferydoni muss sich als Deutsche "immer wieder rechtfertigen"

Hamburg (ots) – Pegah Ferydoni, 28, in Teheran geborene Schauspielerin und Moderatorin, hat es bei einer Reise nach New York vor vier Jahren “zum ersten Mal erlebt, dass Menschen mir das Gefühl gaben, dazuzugehören, vorbehaltlos”. Schon als Kind, als sie mit ihrer Familie nach der Flucht aus dem Iran in einem deutschen Asylbewerberheim lebte, habe sie davon geträumt, “angenommen zu werden als Deutsche”, sagte Ferydoni dem ZEITmagazin. Restlos sei ihr das bis heute nicht gelungen: “Ich möchte nicht weg aus Deutschland, ich bin Berlinerin, habe einen deutschen Pass, Deutsch ist die Sprache, in der ich träume und arbeite. Trotzdem muss ich mein Deutschsein immer wieder rechtfertigen. Das ist sehr anstrengend.”

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