Interview auf der it-sa 2021 mit Kevin Switala von der Auth0 Identity Platform

Die cloudbasierte Identitätsplattform von Auth0 regelt für Unternehmen und deren Kunden Authentifizierungs- und Autorisierungsprozesse, wenn es um den Login geht, um bestimmte Web-Geschäfte zu erledigen. Ob es sich dabei um Online-Banking, Online-Shopping oder die Buchung einer Reise handelt, jeder Nutzer muss sich zuerst dafür legitimieren, einen bestimmten Service nutzen zu dürfen, denn nicht jeder im Netz hat gute Absichten.

Cyberkriminelle haben es insbesondere auf Nutzerdaten abgesehen. Nicht nur weil, deren Weiterverkauf lukrativ ist, sondern weil sie sich mittels dieser Daten auch Zugang zu Bankkonten und sonstigen personenbezogenen Informationen und zum Unternehmensnetzwerk verschaffen können. Die Fachwelt spricht von Credential Stuffing. In den ersten 90 Tagen in 2021 machte Credential Stuffing 16,5 Prozent der versuchten Anmeldungen auf Auth0s Plattform aus. Ende März wurde mit über 40 Prozent ein Spitzenwert erreicht. Auth0 konnte alle erkennen und verhindern (2021 Auth0 State of Secure Identity Report). Hinzukommt, dass Cyberkriminelle innerhalb von fünf Minuten ihre Angriffsstrategien auf Nutzerdaten ändern können, wenn sie merken, dass sie keinen Erfolg haben.

Der Handel mit persönlichen Daten beläuft sich weltweit auf einen Wert von rund 200 Milliarden Dollar. Kein Wunder also, dass die Lösung von Auth0, und damit der Schutz der digitalen Identitäten ihrer Kunden und Mitarbeiter, für viele Unternehmen von hohem Wert ist. Aus der einstigen Motivation der beiden Gründer Eugenio Pace und Mathias Woloski, der weltweiten Entwickler-Community Schnittstellen für ihre Authentifizierungslösungen zur Verfügung zu stellen, ist heute eine vielseitige Identitätsplattform geworden. Auth0 sichert jeden Monat Milliarden von Login-Transaktionen und bietet Komfort, Datenschutz und Sicherheit, damit sich Kunden auf Innovationen konzentrieren können. Dazu gehören Anmeldefunktionen von Internet-Providern wie Apple oder Facebook (Social Logins) ebenso wie anpassbare Identitäts-Funktionen wie die adaptive Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA). Die adaptive MFA minimiert das Risiko eines Credential Stuffing-Angriffs und erhöht gleichzeitig die Benutzerfreundlichkeit, da diese Maßnahmen nur bei verdächtigem Verhalten angewendet werden.

Auch in Deutschland wächst das Unternehmen unaufhaltsam. Zu den aktuellen Kunden gehören namhafte Unternehmen wie EnBW, HolidayCheck oder auch Siemens. Weitere Industrien sind Reise, Handel, Energiewesen und Technologie. Aber nicht nur das rasante Wachstum zeichnet das US-Unternehmen aus, auch die Tatsache, dass Auth0 von Anfang an als “Remote friendly Company” arbeitete, ist eher ungewöhnlich. Ausschlaggebend war dafür der Umstand, dass die beiden Firmengründer ca. 11.000 km (Buones Aires und Redmond) voneinander entfernt wohnten und dennoch eine gemeinsame Firma aufbauen wollten.

Auth0 wurde im Mai 2021 von Okta, ein führender unabhängiger Anbieter von Identitäts- Lösungen, mit der gemeinsamen Vision einen sicheren Zugriff für alle zu schaffen, übernommen. Produktentwickler bei ihren Innovationen zu unterstützen war schon immer das oberste Ziel von Auth0. Nachdem Okta und Auth0 nun ein großes Unternehmen mit einer gemeinsamen Vision und kombinierten Ressourcen sind, wird sich das Innovationstempo noch weiter beschleunigen. Die Auth0 Identity Platform, eine Produkteinheit von Okta, verfolgt einen modernen Ansatz zum Thema Identitätsmanagement und ermöglicht es Organisationen, jedem Benutzer sicheren Zugang zu jeder Anwendung zu gewähren. Die Auth0-Plattform ist eine hochgradig anpassbare Plattform, die so einfach zu bedienen ist, wie Entwicklungsteams es sich wünschen und so flexibel, wie sie es benötigen.

Auth0 sichert jeden Monat Milliarden von Login-Transaktionen und bietet Komfort, Datenschutz und Sicherheit, damit sich Kunden auf Innovationen konzentrieren können. Weitere Informationen finden Sie unter https://auth0.com.

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