Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (ddvg) sondiert Expansion nach China

Hamburg (ots) – Die SPD-Medienholding ddvg macht sich mit der Beteiligungsgesellschaft “TIV@LA” auf den Weg nach China. Das erklärte die Geschäftsführung der ddvg auf ihrer Bilanzpressekonferenz heute in Hamburg.

“Ich ermuntere die ddvg-Geschäftsführer immer wieder, behutsam das Portfolio der ddvg zu diversifizieren”, sagte SPD Schatzmeisterin und Gesellschafterin der ddvg, Dr. Barbara Hendricks (MdB), heute auf der Pressekonferenz. “Der chinesische Markt bietet gute Perspektiven für die Lernprodukte von TIV@LA”, so Hendricks.

Die ddvg-Geschäftsführung berichtete, man hätte mit einem chinesischen Schulbuchverlag als Partner bereits einen “Letter of intent” unterzeichnet. Derzeit liefen Gespräche über die Realisierung erster konkreter Projekte.

Hinsichtlich des Kerngeschäftes der ddvg zeigte sich die Geschäftsführung mit dem Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahrs 2011 zufrieden: Mit einem Betriebsergebnis von 15,9 Mio. Euro lag die Holding quasi auf (um Sondereffekte bereinigtem) Vorjahresniveau. Der operative Cashflow betrug 13,2 Mio. Euro. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden vor allem durch einmalige Sondereffekte Abschreibungen auf Finanzanlagen sowie Wertberichtigungen auf Darlehen in Höhe von rund 13 Mio. EURO erforderlich, so dass der Jahresüberschuss 0,9 Mio. EURO betrug (Vorjahr: -14,3 Mio. EURO).

Der Werbemarkt stand für Tageszeitungen 2011 unter keinem guten Vorzeichen: Der Rückgang des Anzeigenumsatzes betrug 2,1 Prozent. Probleme bereiteten insbesondere die “Großformen des Einzelhandels” (ALDI, EDEKA).

Die verkauften Auflagen entwickelten sich um gut 2,5 Prozent rückläufig, das Druckgeschäft litt unter schwacher Nachfrage und sinkenden Margen.

Gleichwohl konnten die Ergebnisse der Beteiligungsunternehmen der ddvg stabil gehalten werden: wegen umfangreicher Kostenmaßnahmen ebenso wie durch Entwicklung neuer Geschäftsfelder.

Aufgrund der sehr guten Eigenkapital- und Liquiditätssituation der ddvg werden auch in diesem Jahr an die Gesellschafterin SPD 7,1 Mio. Euro (Vorjahr: 7,7 Mio. Euro) aus dem Gewinnvortrag ausgeschüttet. Nach Steuern beträgt der Liquiditätszufluss bei der SPD rund 6,0 Mio. Euro.

Pressekontakt:

Für Rückfragen:
Jens Berendsen, Matthias Linnekugel
Geschäftsführer der ddvg
Tel. 040/28 40 03 12 

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