Biologische Krebstherapie mit autologen dendritischen Zellen

Die Vorteile liegen auf der Hand: Was vor vielen Jahren noch undenkbar war, ist heute schon fast Standard.

Entartete Zellen werden grundsätzlich durch das eigene Immunsystem bekämpft. Allerdings stellt sich eine Tumorproblematik dann, wenn das eigene Immunsystem, zum Beispiel durch Schwächung, dazu nicht mehr in der Lage ist den Tumor zu bekämpfen.
Die Krebserkrankung dennoch mit dem eigenen Immunsystem zu bekämpfen war schon immer ein Traum der Mediziner. Heute ist die Möglichkeit nicht nur real geworden, sondern durch über 100.000sende von Studien, Publikationen und Dissertationen belegt.

Dendritische Zellen gehören zur Gruppe der Monozyten und patrouillieren im Körpergewebe immer auf der Suche nach Fremdkörpern wie Viren, Pilze, Bakterien oder entartete Zellen.
Sobald die naiven, noch nicht ausgereiften dendritischen Vorläuferzellen, auf Fremdkörper stoßen, werden diese in einzelne Bestandteile zerkleinert und auf ihrer Zelloberfläche zur Schau gestellt. Bei ihrer Wanderung durch den Körper hinein in die Lymphknoten reifen die Vorläuferzellen zu dendritischen Zellen heran. Hier werden die als Fremdkörper indizierten Tumorzellen den speziellen Vollstreckerzellen präsentiert (zytotoxische T-Lymphozyten).

Derartig aktiviert, wandern die Vollstreckerzellen (NK-Zellen) zum Fremdkörper, um diese fremden Zellen zu zerstören. Dendritische Zellen haben noch andere Fähigkeiten. Sie können z.B. weitere naive Zellen mit den Informationen über fremde Strukturen instruieren oder auch T-Helferzellen aktivieren, die dann über den Blutstrom zu anderen Indikationsherden gelangen, um eigene Substanzen zu erzeugen, die dann unterstützend auf die zytotoxischen T-Zellen einwirken.

Dendritische Zellen können bis zu 120 Tage im Körper überleben und somit anderen Zellen im Zusammenspiel helfen, weitere Antikörper zu produzieren, die auch den Krebs bekämpfen können. Ist der Tumor erst einmal sichtbar, kann er auch vom Immunsystem nachhaltig bekämpft werden.

Durch ein spezielles Laborverfahren können die dendritischen Vorläuferzellen, die die Fähigkeit besitzen, zu Dendritischen Zellen heranwachsen zu können, aus dem Blut des Patienten isoliert werden.

Während des Ausreifungsprozesses der Vorläuferzellen werden ihnen, basierend auf das eigene Blut des Patienten, hochreife, immunologisch hergestellte Tumorbestandteile zugesetzt.
Während dieses Vorgangs reifen die Vorläuferzellen zu voll ausgebildeten Dendritischen Zellen heran, die die charakteristischen Merkmale schädlicher Strukturen von Tumorzellen im Zusammenhang mit einem speziellen Signalzeichen an ihrer Oberfläche tragen. Das Immunsystem ist nun in der Lage, die schädlichen Signale wahrzunehmen.

Die nun voll ausgebildeten Dendritischen Zellen werden ohne fremde Zusätze, wie z.B. Medikamente, zu einer Zellsuspension verarbeitet, die beim Patienten subkutan in den Bereich der Leistenlymphknoten zu injizieren ist.

Dies kann einmalig geschehen, ambulant bei Arzt/Mediziner/Klinik oder mehrmalig wie in Studien als sinnvoll erachtet, als 4-malige Applikationsreihen, jeweils monatlich.
Im Körper des Patienten wandern die Dendritischen Zellen sodann in die Lymphknoten und aktivieren die verschiedenen Arten von Vollsteckerzellen (z.B. die sogenannten zytotoxischen T-Lymphozyten), die in der Lage sind, entartete Zellen abzutöten.

Somit hat der betroffene Patient, eine optimale und nachhaltige Chance in Verbindung mit seinem körpereigenen Immunsystem den Krebs zu bekämpfen. Durch die Behandlung mit spezifischen und gepriemten dendritischen Zellen kommt es zu einer gewollten Immunreaktion, die nach etwa 24 bis 48 Stunden abklingt. Diese kann mit leichten Kopfschmerzen, Übelkeit und Temperaturerhöhung sich äußern.

Da es sich um eine körpereigene biologische Krebstherapie handelt sind Abstoßungen oder allergische Reaktionen ausgeschlossen. Nach neuester Studie und Anwenderbeobachtungen der letzten 16 Jahren liegen die Chancen auf Rückgang der Tumorlast bei ca. 93% und eine Vollremission bei etwa 50%.

Auch wurde berichtet, dass meist Schmerzlinderung eintrat, bzw. meist die schmerzlindernden Medikamente abgesetzt werden konnten. Auch die Lebensqualität hat sich verbessert und somit konnten die betroffenen Patienten auch weiterhin aktiv am Leben teilnehmen.

Da es sich um eine biologische Krebstherapie handelt, die ausschließlich aus dem Blut der betroffenen Patienten gewonnen wird hat es noch mehr Vorteile. Es wurde in Studien bestätigt das Patienten an der Krebsart, die Sie hatten, nicht noch einmal erkrankten, da sich das Immunsystem, ähnlich wie eine Impfung den Tumor gemerkt hat. Auch Kombinationstherapien wie Hyperthermie [EHP] auch Chemo-, oder Radiotherapien sind mit autologen dendritischen Zellen zu kombinieren. Patienten, die einen Pankreastumor hatten mit Metastasen in der Lunge wurden mittels Kombinationstherapie behandelt und sind frei vom Tumor seit Jahren.

Studien belegen, Patienten, die vor der Chemotherapie eine erste Applikationsreihe autologe dendritischen Zellen erhielten, kaum die Nebenwirkungen der Chemotherapie hatten. Der Vorteil einer Immuntherapie kombiniert mit Chemo-, oder Radio-, Hormontherapie liegt auf der Hand. Eine Dendritische Zelltherapie schadet nicht dem Immunsystem, sondern bringt nur Vorteile im Kampf gegen den Tumor und seine Metastasen. Gepaart mit Immunaufbau kann es den betroffenen Patienten helfen seine Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern.
Weitere Informationen erhalten Sie auf unsere Webseite: [immuntherapie-krebs.net]

Kommentar verfassen