Was ist Osteopathie und worauf basieren die Therapieansätze?

Die Osteopathie wird zu den Therapien der Alternativmedizin gerechnet. Vom Grundsatz her handelt es sich um ein ganzheitliches Diagnose- und Therapiekonzept. Als Urheber des Konzepts der Osteopathie gilt Andrew Taylor Still, ein im Jahr 1828 im US-Bundesstaat Virginia geborener Arzt.

In den Fachpraxen für Osteopathie in München und anderen deutschen Städten werden die von Andrew Taylor Still entwickelten Grundlagen noch heute verfolgt. Sie besagen, dass sich der menschliche Körper selbst regulieren kann und seine Struktur von den zu erfüllenden Funktionen bestimmt wird. Außerdem bezeichnete Still den Körper als eine funktionelle Einheit, bei der die Arterien eine essentielle Rolle spielen.

Welche Bereiche kennt die Osteopathie?
Die Experten für Osteopathie konzentrieren sich auf drei grundlegende Bereiche. Bei der parietalen Osteopathie werden die Zusammenhänge zwischen der Muskulatur, dem Bindegewebe und den Gelenken betrachtet und genutzt. Die craniosakrale Osteopathie nutz die körpereigenen Rhythmen zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte aus. Während die Wirkung der parietalen und viszeralen Osteopathie inzwischen zumindest teilweise anerkannt wird, ist die Nutzung der inneren Rhythmen derzeit noch umstritten. Bei einer Studie, die im Auftrag der Bundesärztekammer im Jahr 2009 durchgeführt wurde, konnte z.B. nachgewiesen werden, dass mit den alternativen Behandlungsmethoden der Manualtherapie vor allem bei chronischen Schmerzsyndromen im Bereich der Wirbelsäule belegbare Erfolge erzielt werden können

Osteopathie verzeichnet steigende Nachfrage
Der Bundesverband VOD weist aus, dass sich pro Jahr in Deutschland rund fünf Millionen Menschen vom Osteopathen behandeln lassen. Ein Grund dafür ist, dass inzwischen zumindest Teile der Kosten von einigen Krankenkassen übernommen werden. Allerdings gab es hier im Jahr 2015 einen gravierenden Einschnitt. Mehr als ein Dutzend Krankenkassen haben ihre Zuschüsse für osteopathische Therapien reduziert. Begrenzungen gibt es sowohl bei den Zuschusshöhen als auch bei der Anzahl der pro Jahr und Patient möglichen Behandlungen.

Die bisherige Entwicklung der Osteopathie
Als historischer Vorläufer der osteopathischen Behandlung gilt das bereits im 17. Jahrhundert angewendete „Bone-Setting“. Dieses beruht in der Hauptsache auf der Beseitigung von Blockaden in der Wirbelsäule und den Gelenken, von denen Verspannungen und chronische Schmerzen ausgelöst werden. Die von Andrew Taylor Still erarbeiteten Techniken wurden an der Schwelle vom 19. zum 20. Jahrhundert von William Garner Sutherland auf den Schädelbereich ausgeweitet. Dass sich die Osteopathie auch in Deutschland etabliert hat, ist dem Pastor Gustav A. Zimmer zu verdanken, der 1927 in Dresden die erste deutsche Ausbildungsstätte für Osteopathen gründete.

Mitten in München am Sendlingertorplatz gelegen, befindet sich unsere Praxis für Physiotherapie mit Schwerpunkt in osteopathischen Techniken.
Wir sorgen dafür, dass Sie sich nach dem neuesten Wissensstand gut und kompetent betreut werden. Dafür stehen wir mit unserer langjährigen Erfahrung in der Physiotherapie mit osteopathischer Zusatzausbildung und mit hoch qualifiziertem Fachpersonal.

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