Was Ihr Blutdruck Ihnen zu sagen versucht

Bluthochdruck ist der Hauptrisikofaktor für die häufigsten Todesursachen in Friedenszeiten: Die Herz-Kreislauf-Krankheiten

Was Ihr Blutdruck Ihnen zu sagen versucht

von Dr. Johann Georg Schnitzer

Bei dieser Analyse geht es ausdrücklich n i c h t um jene Erhöhungen Ihres Blutdrucks, die durch äußere Umstände ausgelöst werden können, wie z.B.

– durch die einer kalten Enteignung nahe kommende Höhe Ihrer Abgabenlast und die Feststellung des Bundesverfassungsgerichts, dass diese auch dann nicht verfassungswidrig sei, wenn sie mehr als die Hälfte des von Ihnen erarbeiteten Bruttoeinkommens ausmacht; oder

– durch die Ihnen dämmernde Erkenntnis, dass Kräfte, die nach globaler Hegemonie streben, strategischen Nutzen aus der Schwächung Europas durch Überflutung mit Flüchtlingsmassen anstreben könnten und z.B. deshalb Schleuser für den gefährlichen Transport über das Mittelmeer bezahlen oder auch gleich Kriegsschiffe dafür einsetzen; oder

– durch die Ihnen aufkommende Vermutung, dass dahinter Kräfte mit einer mehr als 100 Jahre alten Strategie stecken könnten, die es auf keinen Fall es zu einer friedlichen Kooperation zwischen Russland und Europa kommen lassen will und, nachdem die russische Regierung sich als zu intelligent erwies um sich durch die von außerhalb gesteuerten Ukraine-Nadelstiche provozieren zu lassen, es nun von den selben dahinter steckenden Kräften mit einer Intensivierung der Flüchtlingsströme nach Europa versucht wird, mit der Absicht der inneren Schwächung Europas durch horrende Kosten, aufkommende Unruhen und Bürgerkriege; oder

– durch die Sie schockierende Wahrnehmung, dass die eigenen Politiker diesen strategischen Hintergrund nicht erkennen wollen oder absichtlich ignorieren, und dass sie nicht frei in ihren Entscheidungen, sondern an geheime Weisungen von Besatzungsmächten gebunden sind, vielleicht sogar erpresst werden und deshalb gegen die Interessen der eigenen Bevölkerung handeln oder untätig bleiben.

Nein, um diese äußeren Ursachen erhöhten Blutdrucks geht es bei dieser Analyse ausdrücklich nicht, zumal diese Vorgänge von den meisten, mit persönlichen Problemen und Interessen voll beschäftigten Europäern gar nicht richtig wahrgenommen werden und daher auch keinen Anstieg ihres Blutdrucks, sondern höchstens ein späteres böses Erwachen bewirken können.

Vielmehr geht es bei dieser Analyse um den Blutdruck, den Sie selber in völliger Ruhe und Entspanntheit sitzend in einem Stuhl selber messen können, und von dem die Weltgesundheitsorganisation WHO sagt, dass er 140/90 mm/Hg nicht übersteigen soll, weil sonst Bluthochdruck vorliegt (essentielle Hypertonie; essentiell bedeutet „Ursache unbekannt“).

Bluthochdruck ist der Hauptrisikofaktor für die häufigsten Todesursachen in Friedenszeiten, die Herz-Kreislauf-Krankheiten. Etwa die Hälfte aller in zivilisierten Ländern lebenden Menschen verstirbt daran. Als Normalbereich des Blutdrucks werden ca. 120/75 bis 140/90 mm/Hg angesehen.

Der jeweils zuerst genannte Wert wird systolischer Blutdruck genannt. Die Systole ist das Kontrahieren (Zusammenziehen) des Herzmuskels, um das Blut in die Arterien zu befördern zur Versorgung aller Gewebe und Organe einschließlich des Gehirns mit Sauerstoff und Nährstoffen. Daneben erfüllt der Blutstrom weitere Aufgaben wie z.B. den Transport von Steuerungshormonen. Der Stoffaustausch findet durch die Basalmembranen (die dünnen Wände) der Blutkapillaren (der kleinsten Blutgefäße) statt.

Der zweite Wert wird als diastolischer Blutdruck bezeichnet. Die Diastole ist die Entspannungsphase des Herzmuskels, in der sich das Herz wieder mit über die Venen zurückfließendem Blut füllen kann. Dieses ist nun arm an Sauerstoff, weil es diesen ja in den Blutkapillaren an die Gewebe und Organe abgegeben hat, und es enthält stattdessen das „Abfallprodukt“ Kohlendioxid. Denn der gesunde Organismus gewinnt seine Energie durch Abbau von Nährstoffen, vor allem von Kohlenhydraten mithilfe des Sauerstoffs. Das Endprodukt ist Kohlendioxid.

Deshalb wird das durch die Venen zurück kommende Blut vom Herzen in einen zweiten Kreislauf geleitet, den Lungenkreislauf. In der Lunge wird das Kohlendioxid beim Ausatmen ausgeschieden und beim Einatmen wird frischer Sauerstoff aufgenommen. Das mit Sauerstoff angereicherte Blut fließt wieder zum Herzen zurück, um von dort nunmehr wieder in den Körperkreislauf geführt zu werden.

Körper- und Lungenkreislauf bilden gewissermaßen eine Achterbahn, in deren Mitte das Herz sitzt, welche über zwei Herzkammern gleichzeitig beide Kreisläufe betreibt. Das Ganze ist perfekt durch ein Ventilklappensystem (Herzklappen) und mit einer autonomen Steuerung ausgestattet. Es kann, wenn es nicht durch Fehler des Besitzers beeinträchtigt wird, weit über 100 Jahre lang funktionieren, ohne überhaupt bemerkt zu werden.

Wichtige Voraussetzungen dafür sind ein ausreichendes Lumen (lichte Weite, Innendurchmesser) der Blutkapillaren und eine ausreichend niedrige Viskosität (Dünnflüssigkeit) des Blutes. Dass beide Voraussetzungen in Ordnung sind, signalisiert ein Blutdruck, der in Ruhe sitzend gemessen nicht mehr als 140/90 mm/Hg beträgt. (mm/Hg bedeutet die Höhe einer Quecksilbersäule in Millimetern, die den Blutdruck beim Messen anzeigt).

Was sagt Ihnen Ihr Blutdruck, wenn er den „Normalbereich von ca. 120/75 bis 140/90 mm/Hg über- oder unterschreitet?

Ein systolischer Wert von mehr als 140 mm/Hg, in völliger Ruhe sitzend gemessen, bedeutet einen erhöhten Fließwiderstand in Ihren Blutkapillaren. Das Herz muss einen erhöhten Blutdruck erzeugen, um trotzdem alle Gewebe und Organe ausreichend mit frischem Blut und so mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. So lange es dies erfolgreich tut, merken Sie nichts davon.

Beschwerden bekommen Sie erst dann, wenn Ihr Herz damit Mühe hat, oder wenn in Unkenntnis dieses Zusammenhanges durch Einnahme von Bluthochdruckpillen Ihre autonome Blutdruckregulierung blockiert wird. Denn dann werden Ihre Gewebe und Organe nur noch ungenügend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Blutdrucksenkende Pillen sind keine Lösung, sondern eine Verschlimmbesserung, weil die eigentlichen Ursachen fortbestehen, die autonome Blutdruckregulation blockiert ist und deshalb massive Beschwerden auftreten. Das Einzige, was bei Pilleneinnahme eventuell „normal“ erscheint, und auch das nur bei jedem zweiten Pillenschlucker, ist der gemessene Blutdruck. Die Herz-Kreislauf-Risiken bestehen fort und sind verantwortlich für fast 50% aller jährlichen Tödesfälle – trotz der ebenfalls jährlichen Milliarden-Umsätze mit Bluthochdruckpillen.

Ein diastolischer Wert von mehr als 90 mm/Hg bedeutet eine zu große Blutfülle. Ihr Herz-Kreislaufsystem enthält dann insgesamt zu viel Blut. Das hat seinen Grund in einem zu hohen Gehalt des Blutes an festen Blutzellen (Hämatokrit ab 42%), weshalb Ihr Regulationssystem versucht, durch Hinzufügen von Wasser in physiologischer Salzkonzentration (0,9% NaCl) das Blut zu verdünnen, wodurch die Gesamtmenge zu groß wird. Das geht umso besser, je mehr Salz verfügbar ist. Deshalb erhöht viel Salz den Bluthochdruck weiter, ist aber nicht dessen eigentliche Ursache.

Ab einem Gehalt von 42 Volumenprozent an festen Blutzellen aufwärts beginnt das Risiko von Schlaganfall, Herzinfarkt und Embolie. Ihr aktuelles Hämatokrit können Sie in jedem Arztlabor messen lassen.

Dauert ein erhöhter Blutdruck längere Zeit an, so verstärkt sich durch den Trainingseffekt Ihre Herzmuskulatur ebenso wie beim Bodybuilding Ihr Bizeps. Bei vergrößertem Herzen aber werden die Ventilsitze der Herzklappen auseinander gezogen und schließen nicht mehr richtig. Die Herzleistung wird insuffizient (ungenügend). Jetzt empfiehlt das herrschende System die Implantierung künstlicher Herzklappen. Diese Operation am offenen Herzen ist ein großes Risiko für den Patienten und ein großes Geschäft für das System.

Zu niedrige Blutdruckwerte zeigen eine Schwäche der Herz-Kreislauf-Systems an. Sie können z.B. nicht mehr schließende Herzklappen bedeuten, oder eine Schwäche des Herzmuskels z.B. nach einem überstandenen Herzinfarkt, oder auch eine Schwäche der Gefäßwände des Venensystems, sodass diese sich ausweiten. Dadurch können die den Rückfluss verhindernden Venenklappen nicht mehr schließen, und viel Blut staut sich in den Beinvenen (Krampfadern; Gefahr von Embolien in den Beinvenen mit nachfolgender Gefahr einer tödlichen Lungenembolie, wenn sich Teile eines Blutgerinnsels lösen und so in den Lungenkreislauf gelangen).

Wo aber sind die Grundursachen zu finden für die grassierende Herz-Kreislauf-Endemie in der Bevölkerung und damit auch für Ihr eigenes, entsprechend hohes Risiko?

Diese liegen in der heute üblichen, von massiven Interessen gesteuerten, denaturierten und teils auch artfremden Zivilisationskost. Diese liefert auf der einen Seite zu wenig Lebens-Mittel mit Vitalstoffen wie Vitaminen, hoch ungesättigten Fettsäuren, Mineralstoffen, Spurenelementen und Enzymen, und enthält auf der anderen Seite zu viele extrahierte, tote Nahrungsmittel (Auszugsmehle, Industriezucker, Säfte) und mit ihrem von Tieren stammenden, für den Menschen artfremden Anteil einen großen Überschuss an Eiweiß. Dieser kann nicht vollständig verarbeitet werden, sondern lagert sich zum Teil in Gewebe und Organe ein und erzeugt so Krankheiten. Denn der Mensch ist, nachgewiesen durch die Vergleichende Gebissanatomie, ein Frugivore (Fruchtesser – Frucht im Sinne von Samen, Gräsersamen. Getreiden, Wurzelfrüchten, zarten Blattschösslingen und Baumfrüchten), der bei artgerechter natürlicher Ernährung auf rein pflanzlicher Basis bereits ausreichend mit Eiweiß versorgt ist.

Das überschüssige Eiweiß wird auch in den Wänden der Blutkapillaren gespeichert, wodurch deren Lumen enger wird. Es macht die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) praller, wodurch sie die Blutkapillaren nicht mehr so leicht passieren können. Es führt auch zu einer Vermehrung aller Blutzellen (erhöhtes Hämatokrit) und zu einer erhöhten Gerinnungsneigung des Blutes (erhöhte Gefahr von Schlaganfall, Herzinfarkt, Embolie). Außerdem fördert der Überschuss an Eiweiß die Vergrößerung des Herzmuskels, wodurch die Herzklappen nicht mehr richtig schließen.

Wenn Sie besser verstehen können, was Ihr Blutdruck Ihnen zu sagen versucht, können Sie sich auch wirksamer vor den lebensgefährlichen Herz-Kreislauf-Krankheiten schützen.

Ihr Selbstschutz besteht vor allem in gründlichem Wissen über die Zusammenhänge und wie man dieses praktisch im täglichen Leben anwenden kann. Sie können sich dieses wichtige Grundwissen aneignen mithilfe des Buches

Bluthochdruck heilen
Risikofaktor Hypertonie –
lebensbedrohend, aber heilbar
w w w.dr-schnitzer.de/bhd002.htm

Weil Ihr Arzt diese Zusammenhänge wahrscheinlich auch noch nicht kennt und deshalb bei Bluthochdruck immer noch Pillen verschreibt, können Sie ihn durch Ausleihen der Therapieanleitung für Ärzte informieren:

Die kausale Therapie der essentiellen Hypertonie
w w w.dr-schnitzer.de/bhd004.htm

Darin ist auch eine genaue Anleitung für eine Serie kleiner Blutentnahmen enthalten, welche eine höchst wirksame Entlastung bei einem zu hohen diastolischen Blutdruck erlauben. Aus dem Kommentar des Arztes beim Abholen des ausgeliehenen Buches können Sie auch erkennen, ob Sie beim richtigen Arzt sind oder lieber wechseln sollten.

Wie erfolgreich dieses kausale (an den Ursachen ansetzende) natürliche Vorgehen ist, weist unsere im Internet zugängliche Bluthochdruckstudie nach:

Auswertungen der Studie
über die Effektivität der
Ernährungsmaßnahmen zur
Normalisierung des Blutdrucks
w w w.dr-schnitzer.de/bluthochdruckstudie02-auswertungen.html

90 Prozent der Probanten konnten ihren Bluthochdruck innerhalb von ca. 8 – 12 Wochen ausheilen; auch der Rest erreichte Besserung.

Das bedeutet auch für Sie persönlich mit hoher Wahrscheinlichkeit einen wirksamen Schutz vor Herz-Kreislauf-Krankheiten, so bald Sie verstanden haben, was Ihr Blutdruck Ihnen zu sagen versucht, und deshalb die richtigen praktischen Konsequenzen aus Ihrem neuen Wissen ziehen.

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Seit 1963 Forschung, Entwicklung und Aufklärung über Grundlagen natürlicher Gesundheit, Ursachen und Heilung chronischer Zivilisationskrankheiten. Schwerpunkte: Gebissverfall, Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Aggressivität, Demenz, Nachwuchs-Degeneration.

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Dr. Johann Georg Schnitzer
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