Paternoster macht Geschichten mit Tom, Isabella und den Alchimar

Eine bunte Auswahl an Büchern, aktuell vorbestellbar bei Verlag 3.0

Paternoster macht Geschichten mit Tom, Isabella und den Alchimar

Cover „Die Alchimar – Mitten im Leben“

Eine bunte Mischung im wahrsten Sinne des Wortes, die auf der Vorbestellseite des Verlag 3.0 präsentiert wird. Eine anspruchsvolle Anthologie über das Auf und Ab des Lebens neben den Geschichten aus dem Duden steht mitten im Leben mit Tom und bewundert Isabellas Welt. Sozialkritik trifft Fantasy.

„Isabellas Welt“ von Christian Oelemann ist die Neuauflage des Romans, der vor knapp 10 Jahren im Thienemann Verlag erschienen war. 2008 gewann das von Heidi Knetsch und Stefan Richwien aus dem Buch abgeleitete Hörspiel den Kinderhörspielpreis des MDR. Nun erscheint das Buch in neuer Aufmachung beim Verlag 3.0. Hochwertige Illustrationen von Malte Roß bereichern die Geschichte um die 10-jährige Isabella, die Töne sehen kann; es geht in diesem Buch also auch um das Phänomen der Synästhesie.

Die wohl einzige Gemeinsamkeit von „Paternoster – vom Auf und Ab des Lebens“ mit Isabella ist die Tatsache, dass diese Sammlung von Geschichten aus den Federn ganz unterschiedlicher Autoren von Christian Oelemann herausgegeben wird. Vielleicht noch eine zweite Gemeinsamkeit liegt darin, dass auch zu diesem Buch Malte Roß die Illustrationen und das Coverbild beisteuert. Alle Künstler, die an diesem Buch mitwirken, neben Christian Oelemann und Malte Roß sind dies Gerd Haehnel, Monika Holstein, Dieter Jandt, Marina Jenkner, Barbara Hofer-Kröner, Jürgen Kasten, Peter Klohs, Zsolt Majsai, Karl Otto Mühl, Dorothea Müller, Kurt Oelemann, Bettina Rosky, Matthias Rürup, Hermann Schulz, Wolf Christian von Wedel Parlow, Elisabeth Wintermantel, Ellinor Wohlfeil, Günter Wülfrath und Michael Zeller, verzichten auf ihr Honorar, und zwar zugunsten des Kinderhospiz Burgholz in Wuppertal.

Die Autoren zwei weiterer Bücher, die demnächst beim Verlag 3.0 erscheinen, sind ebenfalls in der Anthologie vertreten, nämlich Dorothea Müller und Peter Klohs.

Von Dorothea Müller stammt der sozialkritische Jugendroman „Tom – eine Knastgeschichte“, dessen Cover und Illustrationen von Frank Müller erstellt wurden. Das Buch der Wuppertaler Schriftstellerin und ehemaliger Lehrerin, die unter anderem ehrenamtliche Schöffin beim Jugendgericht und Betreuerin im Strafvollzug war, erzählt die fiktive Geschichte von Tom, der im Knast sitzt und in der Isolation beginnt, über sein Leben nachzudenken. Das Vorwort stammt von Erhard Ufermann.

Peter Klohs, mit Christian Oelemann schon seit vielen Jahren befreundet und Autor des Musikromans „Für Elise“, hat dreizehn Geschichten geschrieben: die Geschichten aus dem Duden. Es sind besondere Geschichten, deren Gemeinsamkeit ihre Unvorsehbarkeit ist. Sie erzählen unter anderem vom Velberter Kirmesplatz und von Flaschenpost, sie sind humorvoll, machen nachdenklich oder lassen auch mal verwirrt zurück, durchaus vom Autor so gewollt. Um den Protagonisten Felix Mendelsohn (mit einem s) aus dem Musikroman „Für Elise“ zu zitieren: „Es sind die Kleinigkeiten, die darüber entscheiden, ob ein Kunstwerk etwas taugt.“

Und schließlich ist da noch Band 3 aus der Reihe „Die Alchimar“ von Natalie Jakobi. Die Protagonistin der Reihe, Maja, ist inzwischen 38 und selbst Mutter. Während die ersten beiden Bände ihre Kindheit und ihre Jugend zum Thema haben, geht es jetzt um das Erwachsensein. Als roter Faden zieht sich durch alle Bücher der Kampf der Alchimar gegen die Splitter. „Die Alchimar“ ist auf ihre Art Fantasy, doch sie ist zugleich auch mehr, denn sie offenbart ein Weltbild, das geprägt ist von Liebe und Verantwortung.

Alle fünf Bücher lassen sich im Verlagsshop und im Buchhandel vorbestellen, dabei gelten teilweise vergünstigte Subskriptionspreise.

Entstanden ist der Verlag 2011 in seiner ursprünglichen Form (Schwerpunkt E-Book-Verlag) aus dem Bedürfnis heraus, den Roman Fiona – der Beginn zu veröffentlichen. Nach ersten Bekanntschaften mit kindle, der in der Zeit nach Deutschland kam, entschlossen wir uns, auch Druckausgaben anzubieten. Wir haben es uns zum Anliegen gemacht, die analoge und die digitale Welt miteinander zu verbinden und aus den Vorteilen beider Synergien zu generieren, die das Lesen wieder interessanter, spannender und bereichernder machen. Wichtig sind uns auch die Mitmacher: Autoren, Leser, Lektoren, Setzer, Grafiker – sie sollen am Erfolg partizipieren, dafür jedoch auch sich einbringen: durch ihr Herzblut und durch ihr Engagement. Deswegen sehen wir uns auch als Communityverlag, als Verlag 3.0, und sind mit dieser Verlagsphilosophie Anfang 2012 unter dem Namen Verlag 3.0 an die Öffentlichkeit gegangen.
Das Verlagsprogramm wächst beständig. Anfang 2013 waren es sieben Bücher, Anfang 2014 sind es bereits an die 50. Dabei gibt es keine Spezialisierung auf bestimmte Genres. Fantasy ist genau so dabei wie sozialkritische Themen, Lyrik wie Prosa. Die meisten Bücher gibt es auch als gedruckte Version. Der Verlag trägt der Tatsache Rechnung, dass digitale Inhalte immer stärker nachgefragt werden. Neben den eBooks in den üblichen Formaten ePub und Mobi – kindle kompatibel – wird es auch downloadbare Hörbücher geben.

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